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Bruder Todth by Anna Pur

Trauer umspielt mein Herz
Einsam wandere ich durch die Nacht
Der Schmerz meines Lebens pocht in meinen Schläfen
Noch lebe ich, noch atme ich, noch bin ich.
Doch was wird morgen sein?
Wird die Pein meinen Körper verlassen?
Oder werde ich mein Leben lang meine Träume mit den Dämonen meiner
Seele teilen müssen?
Ich weiss es nicht.
Nur die Hoffnung auf ein anderes Dasein vermag mich zu trösten.
Noch lebe ich; aber mein Herz ist tot und verwelkt wie die Blüten der Blumen im Herbst.
Der Wahnsinn hallt in meinem Kopf, doch ich lass ihn nicht raus.
Das Ungetier frisst mich von innen heraus, doch selbst die Qual kann mich nicht töten.
Kannte mein Herz nicht früher Leidenschaft und Glut?
Nichts ist mehr vorhanden von alledem.
Wo Liebe war, existiert nur noch Gleichgültigkeit.
So nehm ich also ein Messer und wetze die Klinge, damit sie mir nütze.
Ich seh’s mir an, gleissend und verführerisch. Sie ist wunderschön und lacht mir aufmunternd zu.
Ich nehm es mir und schau es noch ein letztes Mal an, bevor ich das Metall durch mein weisses
Fleisch ziehe.
Das Blut rauscht heraus wie ein junger Bach, der den Felsen der Berge entspringt. Ich seh zu, wie das Rot meine Kleider färbt.
Dann sterbe ich, das Messer noch in der Hand, sinke ich zu Boden.

Hier gehts weiter!

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